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Umgang mit mehreren Domains

Wenn Sie Domain-Weiterleitungen erstellen möchten, lesen Sie bitte: Domains beantragen und aktivieren

Sollten Sie unterschiedliche Domains verwalten wollen, die für unterschiedliche Seiten verwendet werden, beachten Sie bitte:

Keine verschachtelten Domains

Variante 1:

Die Domains werden parallel verwendet.

Werden die Domains parallel zueinander betrieben, ergeben sich keine zusätzlichen technischen Probleme: Die Domains verhalten sich dann wie Webauftritte, die nur gemeinsam haben, dass sie im gleichen TYPO3 verwaltet werden. Der Redaktion bleibt es gegebenenfalls überlassen, mit Texten und Links klar zu machen, dass diese Webauftritte inhaltlich zusammengehören.

Variante 2:

Einzelne Unterseiten sollen eine eigene Domain bekommen.

Eine Domain auf einer Seite anzulegen, die bereits zu einer anderen Domain gehört, funktioniert nur augenscheinlich. Solche sogenannte „verschachtelte Domains“ werden nicht von TYPO3 unterstützt und führen zu Problemen:

  • TYPO3 kann nicht immer eindeutig zwischen internen und externen links unterscheiden.
  • Auf Seiten mit Übersetzungen kann es sein, dass man unerwartet auf die Original-Sprache zurückverwiesen wird.
  • Einige Extensions können damit nicht umgehen (zum Beispiel RealURL).

Wenn man Domains jedoch nicht parallel betreiben kann oder will, bleibt nur noch eine Option:

Weiterleitung einer Domain auf eine Ziel-Seite

Hierbei wird man auf die von Ihnen definierte Ziel-Seite geleitet, auch wenn die eingegebene Internetadresse anders lautete.

Beispiel:

Ihr Webauftritt läuft unter der Domain inst.uni-koeln.de

Es gibt eine Arbeitsgruppe, mit einer eigenen Unterseite, deren URL inst.uni-koeln.de/ag.html lautet.

Die Arbeitsgruppe stellt ihr Team auf einer Seite inst.uni-koeln.de/ag-team.html dar.

Nun soll die Arbeitsgruppe eine eigene Domain bekommen. Da die Seiten der AG aber durch Links eng mit den Seiten des Instituts verzahnt sind, wäre ein Parallel-Betrieb als separate Webseite außerhalb der Seitenhierarchie der Haupt-Seite nicht sinnvoll.

Also wird die Domain ag.uni-koeln.de als Weiterleitung auf die URL inst.uni-koeln.de/ag.html angelegt. Die Domain ag.uni-koeln.de kann nun auf Flyern und auf Visitenkarten verwendet werden. Die Webseiten selber werden aber weiterhin über inst.uni-koeln.de ausgeliefert.

Transfer parameters to Redirect URL

Schalten Sie im Domain-Eintrag die Option „Transfer parameters to Redirect URL“ ab.
Im Gegensatz zu den Weiterleitung einer alternativen Domain-Schreibweise auf eine Haupt-Domain, ist das Ziel hier nur eine einzelne Seite.

Bei aktivierter Option wird alles, was im Browser hinter die Domain geschrieben wird, an die Ziel-URL angehängt. Im obigen Beispiel würde also der fälschliche Aufruf von ag.uni-koeln.de/ag-team.html zu folgender Ziel-URL führen: inst.uni-koeln.de/ag.htmlag-team.html. Diese URL existiert nicht und würde zu einer Fehlermeldung führen.

Wird die Option jedoch abgeschaltet, werden sämtliche Aufrufe immer nur zur Ziel-Seite weitergeleitet, nie aber zu einer Unterseite.

Wenn Sie die neuste Version der Extension uzk2015 eingespielt haben, steht Ihnen ein Trick zur Verfügung, der in begrenztem Umfange helfen kann:

Fügen Sie der Ziel-URL der Domain, den Parameter „?uzkredirect=“ an und schalten Sie „Transfer parameters to Redirect URL“ ein.

Im Beispiel wäre dies: http://inst.uni-koeln.de/ag.html?uzkredirect=

Wird nun – eigentlich falsch – http://ag.uni-koeln.de/ag-team.html aufgerufen, wird daraus http://inst.uni-koeln.de/ag.html?uzkredirect=ag-team.html

Dies weist das Uni-DesignTemplate an, nicht die Seite ag.html zu laden, sondern auf die Seite ag-team.html umzuleiten. Dabei wird auch ein weiterer Parameter mitgegeben, der z.B. die ausgewählte Sprache enthalten kann (z.B. „?L=1“). Enthält die Quell-URL jedoch &-Zeichen wird alles was hinter dem ersten & kommt, abgeschnitten.

HTTP Status Code for the Redirect

Da sich die Zielseite einer solchen Weiterleitung durchaus mal ändern kann, ist es ratsam, als Redirect-Code „303“ statt „301“ zu wählen.

301 steht für eine feste Weiterleitung, die von vielen Browsern zwischengespeichert wird. Sollten Sie dass Ziel der Weiterleitung ändern, hat dies dann nur eine sehr verzögerte Wirkung, da die Browser der Besucherinnen und Besucher weiterhin die alten Daten nutzen.

303 bedeutet ungefähr: „Unter dieser Adresse bekommen Sie die Webseite zwar nicht, aber wir wissen, wo die Seite zu finden ist, und leiten Sie entsprechend weiter“

307 könnte zwar auch verwendet werden, steht aber für „vorübergehende Weiterleitungen“, dies trifft auf diesen Anwendungsfall nicht zu.

Kontakt
Bei Fragen und für eine individuelle Beratung wenden Sie sich bitte an TYPO3-Master.
Bei Fragen speziell zu unserem Angebot UniTy3, verwenden Sie bitte dieses Kontaktformular: UniTy3-Support.