Umgang mit Dateien
Wenn Sie Dateien in Ihr TYPO3 System hochladen, dann werden diese im Gegensatz zu Texten nicht in der Datenbank, sondern in einem Verzeichnis gespeichert. Ihr Projekt hat dafür eine Quota, also ein Speicherplatzkontingent. Aus Sicherheitsgründen ist es für Sie nicht möglich, einzelne Dateien größer als 10 Megabyte auf das System hochzuladen.
Dateien hochladen
- Wählen Sie das Modul "Filelist" / "Dateiliste".
- Klicken Sie dann auf einen Ordner, in den Sie die Datei laden wollen.
- Klicken Sie nun auf das Symbol zum Hochladen.
- Sie können mehrere Dateien gleichzeitig hochladen.
- Warten Sie kurz ab, bis der Bearbeitungsbereich neu geladen wurde und eine entsprechende Anzahl an Upload-Feldern vorhanden ist.
- Wählen Sie die Dateien von Ihrem Computer aus. Klicken Sie abschließend auf "Hochladen".
- Die Dateien liegen nun in Ihrem Ordner. Für mehr Dateioptionen können Sie die Box "Erweiterte Ansicht" aktivieren.
- Außerdem haben Sie die Möglichkeit Dateien per “Drag n' Drop" Dateien im "Filelist" / “Dateiliste” Bereich hochzuladen. Eine Animation die Dateien hier abzulegen informiert Sie über die Möglichkeit, innerhalb dieses Bereiches, wenn Sie die Dateien ins Browser Fenster schieben.
Dateigrößen über 10 Megabyte
TYPO3 ermöglicht es Ihnen, Dateien auf den Server zu laden. Dies können Bilder und Grafiken sein, welche Sie im Text verwenden, oder aber auch Dateien, die Sie zum Download bereitstellen wollen. Die Größe dieser Dateien ist auf 10 Megabyte (MB) beschränkt. Bitte beachten Sie die folgenden Hinweise und Anleitungen.
Datenaustausch in Arbeitsgruppen
Ihr Webauftritt dient dazu Informationen öffentlich zu machen, nicht zum Austausch großer Dateien in Arbeitsgruppen. Sollte es Ihnen um den regelmäßigen Austausch von Daten gehen, verwenden Sie eins der dafür vorgesehenen Tools.
Kompression
Komprimieren Sie Ihre Datei, damit sie kleiner als 10MB wird, mit einem Kompressionsprogramm wie zum Beispiel 7Zip, WinZIP oder WinRAR.
Grafiken und Fotos
Handelt es sich bei Ihren Dateien um Grafiken beziehungsweise Fotos, überprüfen Sie, ob diese für die Darstellung im Web optimiert wurden:
- Moderne Kameras haben oft eine Auflösung von 10 Megapixel oder mehr. Selbst große Monitore zeigen allerdings meist nur 1-2 Megapixel (FullHD = 2,07MP) an. Die Verwendung einer höheren Auflösung macht daher in der Regel keinen Sinn.
Die verschiedenen Datei-Formate haben unterschiedliche Stärken:
- JPG: Gute Kompression für Fotos, ungeeignet für Grafiken, Logos, Diagramme und Text
- GIF: Sehr gute Kompression für Simple Grafiken mit wenig Farben (Keine Farbverläufe), Transparenz teilweise möglich
- PNG: Gute Kompression für Fotos, geeignet für Grafiken, Voll- und Halbtransparenz möglich.
PNG ist für alle Anwendungsgebiete ein guter Kompromiss. Speichern Sie Grafiken und Fotos für Webseiten niemals als BMP oder TIFF, denn dies sind völlig veraltete Formate ohne jegliche Vorteile und haben eine zu große Dateigröße.
Für große Slider Bilder und z.B. die UzK Bühne empfiehlt es sich jedoch jpeg/jpg zu verwenden.
Programme zur fortgeschrittenen Bildbearbeitung sind zum Beispiel Adobe Photoshop oder die Freeware GIMP. Für einfache Aufgaben (Zuschneiden / Auflösung und Format ändern / ...) können Sie aber auch IrfanView und ähnliche Programme nutzen.
Audiodateien
Die Formate für Audio-Dateien sind kompliziert. An der Datei-Endung (zum Beispiel .wav) lässt sich selten der für die Kompression entscheidende “Codec” ablesen. Sie können beim Speichern bei den meisten Codecs die gewünschte Kompression und Qualität wählen.
Zwei wesentliche Formate sind:
- OGG-Vobis: ab 40 Kb/s für Sprache geeignet.
- MP3: ab 64 Kb/s für Sprache geeignet.
Nur musikalisch geschulte Ohren benötigen mehr als 192 Kb/s.
Videodateien
PDF-Dateien mit eingebetteten Bildern, die für einen Ausdruck in hoher Qualität gedacht sind, benötigen oft sehr viel Speicherplatz. Wenn aber das PDF Format nur genutzt wird um Informationen auf dem Bildschirm anzuzeigen, sind die eingebetteten Bilder oft viel zu groß.
Wenn Sie zum Beispiel in Microsoft Word die PDF Datei gleich bei der Erzeugung für eine Onlineveröffentlichung optimieren, erhalten Sie oft deutlich kleinere Dateien. Meist fällt am Bildschirm kein Qualitätsunterschied zu einer für Druck optimierten Datei auf.
Sie können nicht benötigte Bilder entfernen, oder sie auf den relevanten Bereich zurechtschneiden.
Adobe Acrobat (nicht Acrobat Reader) und einige andere Programme zur Anzeige von PDF können Dateien noch nachträglich optimieren.